Aktuelles
Hier soll Platz sein für Interessantes und die nächstenTermine.

Termine:


März 2019               Fasten-Wander-Woche im NFH Rahnenhof in Carlsberg-Hertlingshausen
April 2019                Frischkostwoche im NFH Rahnenhof
08.-10.11.2019        Rundumgesund: Ein Wellness Wochenende im NFH Rahnenhof
 

Zuletzt gelesen:
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Fragen an Torsten Holtz: "Lust auf Fleisch mit fatalen Folgen"
Quelle: BNN - 10.02.2016
Ernährungsexperten und Umweltschützer schlagen Alarm / Verzicht in der Fastenzeit
Karlsruhe. Der Fleischverbrauch in Deutschland übersteigt den weltweiten Durchschnitt um das Doppelte. In der Fastenzeit verzichten ab heute viele Menschen traditionell auf Fleisch. Was viele nicht wissen: Das nützt nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern auch dem Klimaschutz. Unser Mitarbeiter Torsten Holtz beantwortet die wichtigsten Fragen dazu.
Wie viel Fleisch essen wir überhaupt?
Der Fleischverbrauch beträgt pro Kopf und Jahr 88,3 Kilogramm. Zieht man den Knochenanteil ab, verzehrt jeder Bürger in Deutschland 60,3 Kilo Fleisch. Hierzulande wird massenhaft Fleisch erzeugt, sogar ein Fünftel mehr als verbraucht wird. 2015 war mit 8,22 Millionen Tonnen ein Rekordjahr: Umgerechnet bedeutet das, dass hierzulande jährlich etwa 59 Millionen Schweine geschlachtet werden.  
Ist das zu viel?
Ja. Die Ernährungskampagne "In Form" der Bundesregierung rät: "Im Rahmen einer vollwertigen Ernährung sollten Sie nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche essen." Das entspricht einer Jahresmenge zwischen 15 und 31 Kilogramm. Gesundheitsfördernd und nachhaltig ernährt sich demnach, wer überwiegend pflanzliche Lebensmittel isst. Die Weltgesundheitsorganisation hat im Oktober gewarnt, Würstchen, Schinken und anderes verarbeitetes Fleisch erhöhe das Darmkrebsrisiko. Bei rotem Fleisch ist dies den Forschern zufolge zumindest wahrscheinlich.
Und was ist mit der Umwelt?
Unser hoher Fleischkonsum und der dafür nötige Einsatz von Soja in der Tierfütterung vergrößern den Ausstoß von Treibhausgasen und befördert den Flächenverbrauch weltweit, etwa für Sojaanbau in Südamerika. Die FAO, die Lebensmittel- und Ernährungsorganisation der UN, kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass die Viehhaltung global für 14,5 Prozent aller Treibhausgase zuständig ist - das ist ähnlich viel wie der gesamte Transportsektor.
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Monatszeitschrift "Der Gesundheitsberater", Ausgabe Februar 2016
Wie reagieren auf Grundsatzaussagen aus dem Nichts? Ganz nach dem Motto "hab es gelesen und glaube es deshalb" greift der Artikel ein Thema auf, das allen Schleckermäulchen scheinbar gelegen kommt:
Seite 10-11: Ilse Gutjahr-Jung: Der tiefe Fall der sogenannten Ernährungswissenschaft
Über  eine Medienagentur flattert uns die Zeitschrift "natürlich" ins Haus, die "exkusiv im Reformwaren-Fachhandel erhältlich" ist und "dort eine enorm hohe Werbewirkung" erzielt. Die verbreitete Aufalge: ca. 490.000 Exemplare.
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"Die süßeste Verführung - Schokolade in Maßen wirkt gesundheitsfördernd" ... "Besonders Bitterschokolade mit einem hohe Kakaoanteil enthält herzschützende Antioxidantien wie Epicatechin (ein Flavonid). Weitere Polyphenole können den Blutdruck senken und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verringern. Die in Schokolade enthaltenden Abkömmlinge der Kaffeesäure stimulieren den Energieumsatz und das Wachstum von Hautzellen und damit die Wundheilung. Sie sollen auch Hautfalten vorbeugen und das Risiko von Magengeschwüren verringern. Eine karieshemmende Wirkung von Kakao sowie die Reduzierung der Anhaftung von Heliocobacter pylori an Magenschleimhautzellen wird diskutiert."
dazu die Autorin GGB ...
Polyphenole ist eine Sammelbezeichnung für aromatische Verbindungen, die in Blütenfarbstoffen vorkommen, in Flechten, Farnern u.a.m. Sie spielen bei Bräunungsprozessen bei angeschnittenen Äpfeln, Kartoffeln etc. eine Rolle sowie beid er Fermentation von Kakao. Diese Wirkstoffe sind teilweise nur in Spuren vorhanden, also kaum messbar.
Theobromin ist das Hauptalkaloid des Kakaos (1,5 - 3 %). Getränke mit Schokoladenzusatz enthalten bis zu 650mg/Liter. Theobromin wirkt diuretisch (harntreibend), gefäßerweiternd und anregend auf den Herzmuskel. Die Wirkungen sind schwächer als die des strukturverwandten Coffeins. Kinder sollte Kakao nicht als Dauergetränk oder in Speisen angereichert regelmäßig verabreicht werden.
Wie viel Bitterschokolade muss gegessen werden, damit o.g. herzschützende Wirkung eintritt? Wie viel, damit der Herzinfarkt ausbleibt, der Blutdruck sinkt, der befürchtete Schlaganfall nicht eintritt?
Eine karieshemmende Wirkung durch Kakao? Das mag als Laborergebnis vorliegen, aber in der Realität wird Kakao selten pur gegessen, sonder als Schokolade, Kuchen, Konfekt, Eis usw. Die Kombination mit Fabrikzucker wirkt geradezu kariesfördernd. Herzinfarkt, Schlaganfall, Karies liegen dieselben Ursachen zugrunde: vorwiegend Fabrikzucker, Auszugsmehl.
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Beim Zappen entdeckt: "Iss dich gesund"
Quelle: NDR - Mon tag, 01.02.2016 mit Dr. Anne Fleck, Dr. Matthias Riedl und Dr. Jörn Klasen
Seit einiger Zeit läuft wohl ein neues Serienformat auf dem Dritten. Hoch im Norden versucht man dem Thema gesunderhaltende Ernährung mit wissenschaftlicher Unterstützung näher zu kommen. Viele Ansätze kennen wir aus der vitalstoffreichen Vollwertkost. Manche Themen würden wir in der Gesundheitsberatung wohl nicht folgen wollen. Aber es ist auf alle Fälle ein Diskussionsgrundlage - und bringt das Thema Ernährung auf den Schirm und sensibilisiert in Sachen industriell verarbeitete Produkte bzw. Zivilisationskost im Allgemeinen. Vielleicht ist das ja auch für Euch interessant?
Essen als Medizin - in diesem bisher einzigartigen Fernsehformat wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die "Docs" Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, allesamt erfahrene Mediziner, wollen allein mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. Ob Diabetes, Migräne oder Rheuma - an Bord einer "Hausboot-Praxis" mitten in Hamburg zeigt dieses Coaching-Format, wie mit speziellem Essen schon innerhalb weniger Monate oft mehr erreicht werden kann als mit Tabletten.  

Beschreibung
Mehr als die Hälfte unserer Erkrankungen sind ernährungsbedingt. Es liegt auf der Hand, das Übel an der Wurzel zu packen, anstatt zur Pille zu greifen. Darin sind sich Dr. med. Anne Fleck, Dr. med. Jörn Klasen und Dr. med. Matthias Riedl einig. Ihre Empfehlungen: nicht ins Wartezimmer marschieren, sondern in die Buchhandlung! Keine Packungsbeilagen studieren, sondern gesunde Rezepte zum Nachkochen. Ohne Risiken und Nebenwirkungen natürlich. Erste Hilfe zur Selbsthilfe gaben Die Ernährungs-Docs bereits in der gleichnamigen TV-Doku. Mit riesigem Erfolg. Deshalb gibt es ihre Rezepte jetzt auch in gebundener Form, mit wertvollen Expertentipps und Anleitungen zum Nachkochen. Ernährung bei Bluthochdruck heißt es z.B. oder bei Nahrungsmittel-Intoleranzen. Insgesamt 15 Zivilisationskrankheiten kommen auf den Seziertisch der Autoren. Damit dann in der Küche jeder sein eigener Arzt sein kann.

Portrait
Dr. med. Matthias Riedl ist Ernährungsmediziner, Diabetologe und Buchautor sowie Gründer und ärztlicher Leiter des medicum Hamburg, Deutschlands größter Spezialpraxis für Diabetes und Ernährungsmedizin. Es vereint unter einem Dach in einem innovativen, ganzheitlichen Behandlungskonzept alle wichtigen Fachbereiche. Dr. Riedl gehört laut „Focus“-Topmediziner-Liste zu den 50 besten deutschen Vertretern seines Fachs.
Dr. med. Jörn Klasen, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Magen-, Darm- und Lebererkrankungen, war Chefarzt
am Asklepios Westklinikum Hamburg und ist heute am Klinikum Stephansplatz verantwortlich für das Zentrum für Integrative Medizin.

Wer mehr wissen will:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Iss-Dich-gesund,sendung326886.html
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/rueckschau/index.html

auch als Buch:
http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID44314700.html?ProvID=10907022